„Frau und Beruf“, 26. Infobörse in Bielefeld im März 2019

Zum 26. Mal lädt das Netzwerk „Frau und Beruf“zur Infobörse in die Volkshochschule in der Ravensberger Spinnerei ein.

Am 16. März 2019 um 10.30 Uhr beginnen zahlreiche Vorträge und Angebote.

Dazu der Veranstalter: „Weiterbildungsträger, Job-Coaches und Beratungsstellen vermitteln einen Überblick über Informations- und Unterstützungsangebote zu Fragen um Weiterbildung und Umschulung, zum beruflichen Wiedereinstieg, zur Berufswegeplanung und Existenzgründung an. Durch die breite Angebotspalette und direkte Kontaktmöglichkeiten zu einer Vielzahl von Anbietern können Sie wichtige Schritte auf Ihrem individuellen Berufsweg tätigen.“

Näheres finden Sie hier.

Was Sie auf jeden Fall mitnehmen sollten:

Die beruflichen Kurzcoachings am Stand der Entfaltungs-Werkstatt von Susanne Volkmer. Mit einigen Kollegen und Kolleginnen ist hier auch Coachinggold (wieder) vertreten.

Ich freue mich auf Sie und auf die Themen, an denen Sie arbeiten wollten.

 Wenn Sie vorher eine Frage oder ein Anliegen haben, rufen Sie mich gern an oder schreiben Sie eine Mail oder auch einen Kommentar (hier unten direkt auf der Seite).

Bis bald, eine gute Zeit!

Elke Deus

Augen auf! Mit Überraschungen ist zu rechnen.

Auch dieser Satz stammt aus dem „Open Space“ und soll die kleine Info-Reihe dazu abschließen (sie beginnt hier).

Neben all den Regeln, die auch im Offenen Raum exisitieren, ist hier die kleine augenzwinkernde „Warnung“… es könnte auch etwas passieren, was neu, ungeplant und überraschend ist, Du musst es nur sehen!

So gesehen, passt der Satz auch zum Neuen Jahr; Augen auf!

Ich wünsche Ihnen viel offenen Raum für 2019 und dazu offene Augen, ein offenes Herz, um die vielen guten Dinge um uns herum wahrzunehmen.

Viele Grüße,

Elke Deus

 

 

PS: das Schiff auf dem Bild ist die „Anna Kristina“, eine norwegische Hardangerjacht, eine alte, zuverlässige Dame, die mittlerweile wieder ihren Mädchennamen „Dyrafjeld“ trägt.

Open Space – das Gesetz der zwei Füße

Open Space klang für mich erstmal spannend…. Luft zum Atmen, zum Denken… In einigen der folgenden Beiträge möchte ich Ihnen die Großgruppenkonferenzmethode Open Space näherbringen.

Was ist überhaupt „Open Space“? Die Fakten in Kurzform finden Sie beim ersten Beitrag zu diesem Thema (bitte hier klicken).

Dazu gibt es ein paar Grundsätze, für die Konferenz und auch für die einzelnen Workshops. Desweiteren auch ein paar Vorbedingungen, dazu später mehr. Ein Grundsatz, der als Gesetz bezeichnet wird, lautet:

Das Gesetz der zwei Füße.

Das Gesetz der zwei Füße drückt aus, dass ich meine Anwesenheit in einem Open-Space-Workshop sehr genau überprüfen soll:

    • Kann ich etwas lernen?
    • Kann ich etwas beitragen?

Wenn ich weder das eine noch das andere mit „ja“ beantworten kann, dann verlasse ich die Gruppe und suche mir einen passenderen Workshop!

Lernen heißt, ich erweitere mein Wissen, beitragen heißt, ich erweitere das Wissen der anderen, ganz grob gesagt. Eines davon sollte stattfinden. Ich bin wichtig im Open-Space-Workshop mit meinen Fragen, meinen Antworten, meinen Zweifeln, meinem Wissen, meinen Erfahrungen…. Gibt es keine Resonanz zum Thema, in welche Richtung auch immer, dann bin ich dort nicht an einem guten Platz und darf mir einen besseren suchen….

Oder ich werde zur Hummel oder zum Schmetterling (dazu im nächsten Beitrag mehr)….

In der OS-Literatur heißt es ganz schön: „ich ehre die Gruppe mit meiner Abwesenheit“. Das lassen Sie mal auf der Zunge zergehen.

Leider sind solche Mechanismen außerhalb des Open Space sehr selten, in Meetings wird oft „gesessen“, bis es vorbei ist, ohne Fokus, ohne Beteiligung. Pflicht halt. Das Gesetz der zwei Füße stellt dies auf den Kopf, Füße sind zum Gehen da.

Wie wäre das, wenn aus manchen Meetings alle diejenigen gehen würden, die dort nicht hingehören?

Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen

Elke Deus

Open Space – die Grundsätze (4)

Open Space klang für mich erstmal spannend…. Luft zum Atmen, zum Denken… In einigen der folgenden Beiträge möchte ich Ihnen die Großgruppenkonferenzmethode Open Space näherbringen.

Was ist überhaupt „Open Space“? Die Fakten in Kurzform finden Sie beim ersten Beitrag zu diesem Thema (bitte hier klicken).

Dazu gibt es ein paar Grundsätze, für die Konferenz und auch für die einzelnen Workshops. Desweiteren auch ein paar Vorbedingungen, dazu später mehr. Der vierte der Grundsätze lautet:

Vorbei ist vorbei.

Dieser Grundsatz ist das Gegenstück zum vorherigen, der ja lautet „Es fängt an, wenn die Zeit reif ist“ (mehr dazu hier) und betrachtet das Ende von Prozessen; auch wenn ein Meeting für einen längeren Zeitpunkt „angesetzt“ ist – wenn ein Ergebnis erzielt ist, können wir aufhören und uns anderen Dingen zuwenden. Mehr Zeit bringt dann nicht unbedingt mehr Ergebnisse oder bessere. Genauso gilt es anders herum, wenn der Prozess noch andauert und eben noch nicht vorbei ist, dann muss man weiterarbeiten.

Aus der Perspektive des Time-Boxing könnten Sie den Satz auch anders lesen – Zeit vorbei, Prozess vorbei. Nach meinem Verständnis ist Open Space hier prozessbezogen und setzt auf den Prozess, der nach seinen Regeln beginnt oder endet.

Was meinen Sie dazu?

Lesen Sie hier mehr über ein Gesetz im Open Space:

Das Gesetz der zwei Füße

Auch abseits von der Open Space Konferenz – wo können Sie mit dem vierten Grundsatz arbeiten? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung. Für die Organisation einer Open Space Konferenz kann ich Ihnen ebenfalls weiterhelfen (…mit ein paar Namen, aber das wissen Sie ja schon, wenn Sie Teil 1 gelesen haben).

Elke Deus

Open Space – die Grundsätze (3)

Open Space klang für mich erstmal spannend…. Luft zum Atmen, zum Denken… In einigen der folgenden Beiträge möchte ich Ihnen die Großgruppenkonferenzmethode Open Space näherbringen.

Was ist überhaupt „Open Space“? Die Fakten in Kurzform finden Sie beim ersten Beitrag zu diesem Thema (bitte hier klicken).

Dazu gibt es ein paar Grundsätze, für die Konferenz und auch für die einzelnen Workshops. Desweiteren auch ein paar Vorbedingungen, dazu später mehr. Der dritte der Grundsätze lautet:

Es fängt an, wenn die Zeit reif ist.

Dieser Grundsatz passt zum zweiten (Was immer geschieht…) und betrachtet die zeitliche Komponente. Wir sind es gewohnt, pünktlich in Meetings zu sitzen und dann  je nach Grad der individuellen oder gemeinsamen Vorbereitung und der Moderation – Ergebnisse zu „produzieren“. Dies ist im Grunde unrealistisch. Aus der Perspektive des OpenSpace-Begleiters können wir (nur) für ideale Rahmenbedingungen sorgen und die könnten z. B. darin liegen, dass die Teilnehmer das Vertrauen in die Methode Open Space haben, die Führung des Unternehmens glaubhaft machen konnte, dem Plenum und den Arbeitsgruppen zu vertrauen. Dann kann sich die eigene Dynamik der Gruppe zur rechten Zeit – nämlich zur richtigen – entfalten und es  wird schon losgehen…. „Aus dem Weg, wenn die Gruppe kommt“ meine ich von Michael M. Pannwitz gehört zu haben.

Lesen Sie hier mehr zum nächsten Grundsatz:

Vorbei ist vorbei.

Auch abseits von der Open Space Konferenz – wo können Sie mit dem dritten Grundsatz arbeiten? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung. Für die Organisation einer Open Space Konferenz kann ich Ihnen ebenfalls weiterhelfen (…mit ein paar Namen, aber das wissen Sie ja schon, wenn Sie Teil 1 gelesen haben).

Elke Deus

Open Space – die Grundsätze (2)

Open Space klang für mich erstmal spannend…. Luft zum Atmen, zum Denken… In einigen der folgenden Beiträge möchte ich Ihnen die Großgruppenkonferenzmethode Open Space näherbringen.

Was ist überhaupt „Open Space“? Die Fakten in Kurzform finden Sie beim ersten Beitrag zu diesem Thema (bitte hier klicken).

Dazu gibt es ein paar Grundsätze, für die Konferenz und auch für die einzelnen Workshops. Desweiteren auch ein paar Vorbedingungen, dazu später mehr. Der zweite der Grundsätze lautet:

Was immer geschieht, ist das einzige, was geschehen kann.

In diesem Grundsatz geht es um die Offenheit gegenüber dem, was möglich und machbar ist. Hat die Arbeitsgruppe zunächst Konflikte und Emotionen zu bearbeiten, so ist das „dran“, muss als erstes geklärt oder bearbeitet werden. Konstruktives Arbeiten lässt sich nicht „verordnen“, wenn andere Themen im Wege stehen, ebenso wenig wie dolle Ergebnisse.

Schön, oder?

Lesen Sie hier mehr zum nächsten Grundsatz:

Es fängt an, wenn die Zeit reif ist.

Auch abseits von der Open Space Konferenz – wo können Sie mit dem zweiten Grundsatz arbeiten? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung. Für die Organisation einer Open Space Konferenz kann ich Ihnen ebenfalls weiterhelfen (…mit ein paar Namen, aber das wissen Sie ja schon, wenn Sie Teil 1 gelesen haben).

Elke Deus

Open Space – die Grundsätze (1)

Open Space klang für mich erstmal spannend…. Luft zum Atmen, zum Denken… In einigen der folgenden Beiträge möchte ich Ihnen die Großgruppenkonferenzmethode Open Space näherbringen.

Was ist überhaupt „Open Space“? Hier die Fakten in Kurzform:

– eine Großgruppenkonferenzmethode (bis zu 1.000 TeilnehmerInnen)
– entdeckt von Harrison Owen, ca. 1985
– die Teilnahme ist freiwillig
– die Konferenz steht unter einem Hauptthema
– die Teilnehmer legen die Themen der Konferenz-Workshops selbst fest
– jeder schreibt sich in die Workshops ein, die ihn interessieren
– jeder bleibt solange in den Workshops, wie er will
– die Workshop-Ergebnisse werden protokolliert und veröffentlicht
– in der Schlussphase werden weitere Schritte und Projekte verabredet

Dazu gibt es ein paar Grundsätze, für die Konferenz und auch für die einzelnen Workshops. Desweiteren auch ein paar Vorbedingungen, dazu später mehr. Einer der Grundsätze lautet:

Wer immer kommt,
es sind die richtigen Leute.

Oder, anders formuliert:

Die, die da sind, sind die richtigen.

In diesem Grundsatz geht es um die Befürchtung, dass innerhalb eines Workshops nicht die maximal möglichen Ergebnisse erzielt werden können, wenn die Know-How-Träger nicht anwesend sind.
Dieser Grundsatz betont einen anderen Aspekt. Er sagt, dass diejenigen, die sich entschieden haben, ihre Zeit mit dem Workshop-Thema zu verbringen, auch die richtigen sind, dieses Thema zu bearbeiten. Ihnen wird positiv unterstellt, dass sie die Leidenschaft für das Thema, zumindest aber ein dringendes Interesse an dem Thema haben, ansonsten hätten sie es wohl nicht gewählt (Wir erinnern uns: die Teilnahme an der gesamten Konferenz basiert auf Freiwilligkeit.).
Möglicherweise ergeben sich ganz neue Antworten, wenn nicht jeder – wie so oft üblich – auf die „Bescheidwisser“ starrt.
Spezialfall: es kommt niemand zu meinem vorgeschlagenen Thema. Bin ich meiner Zeit voraus? Gibt es andere, praktische Hinderungsgründe? Möglich wäre, dass ich dann allein in meinem Workshop arbeite.

Lesen Sie hier mehr zum nächsten Grundsatz:

Was immer geschieht, ist das einzige, was geschehen kann.

Auch abseits von der Open Space Konferenz – wo können Sie mit dem ersten Grundsatz arbeiten? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung. Für die Organisation einer Open Space Konferenz kann ich Ihnen ebenfalls weiterhelfen (…mit ein paar Namen).

Elke Deus

Welche Farbe hat die Leichtigkeit?

Guten Tag,

vielleicht überrascht Sie diese Frage. Doch wie wäre Ihre Antwort? Lehnen Sie sich einmal zurück und kosten Sie folgende Bilder:

…tiefblauer Himmel am Abend

…grün-blaues Meer in einer kleinen Bucht im Süden

…der erste Strauß bunter Tulpen im Frühling

…rosa Marshmallows und hellgrüne Zuckerwatte

…ein goldenes Weizenfeld

…weiße Wolken, die langsam vorüberziehen

…silbriges Schimmern von Mondlicht auf dem Meer

Wenn Sie mögen, nehmen Sie etwas davon mit in Ihren Alltag… als unsichtbare Begleitung für Situationen, in denen Sie eine kleine Stütze gebrauchen können, einen Schutz, eine Zuflucht…

Welche Farbe hat Ihre Leichtigkeit? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Ihre

Elke Deus

 

 

Erfolg

Erfolg im Leben zu haben bedeutet: Oft und viel zu lachen; die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern zu gewinnen; die Anerkennung aufrichtiger Kritiker zu verdienen und den Verrat falscher Freunde zu ertragen; Schönheit zu bewundern, in anderen das Beste zu finden; die Welt ein wenig besser zu verlassen, ob durch ein gesundes Kind, einen bestellten Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; zu wissen, daß wenigstens das Leben eines Menschen leichter war, weil Du gelebt hast – das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben.

 .
Ralph Waldo Emerson, (1803 – 1882), US-amer. Geistlicher, Philosoph und Schriftsteller

Was aus diesem Zitat spricht Sie an? Wo sind Sie ganz anderer Meinung? Über Ihre Rückmeldung freue ich mich (als Kommentar am Ende dieser Seite oder hier).

Viele Grüße,

Elke Deus

„Frau und Beruf“, 25. Infobörse in Bielefeld im Februar 2018

Zum 25. Mal lädt das Netzwerk „Frau und Beruf“zur Infobörse in die Volkshochschule in der Ravensberger Spinnerei ein.

Um 10.30 Uhr beginnen zahlreiche Vorträge und Angebote. Dazu der Veranstalter: „(Weiter-)Bildungsträger, Beratungsstellen, Institutionen wie Arbeitsagentur, Jobcenter und Handwerkskammer, Netzwerke und viele weitere Akteure und Akteurinnenaus dem Bereich „Bildung und Wissen“ laden Sie herzlichein und stehen für Fragen der beruflichen Orientierung und Weiterbildung zur Verfügung. In Workshops, Expert*innengesprächen und an Infoständen können Sie Ihre persönlichen Fragen beantworten lassen.“

Näheres finden Sie hier.

Was Sie auf jeden Fall mitnehmen sollten: Die beruflichen Kurzcoachings am Stand der Entfaltungs-Werkstatt von Susanne Volkmer. Mit einigen Kollegen und Kolleginnen ist hier auch Coachinggold (wieder) vertreten.

Ich freue mich auf Sie und auf die Themen, an denen Sie arbeiten wollten.

 Wenn Sie vorher eine Frage oder ein Anliegen haben, rufen Sie mich gern an oder schreiben Sie eine Mail oder auch einen Kommentar (hier unten direkt auf der Seite).

 

Bis bald, eine gute Zeit!

Elke Deus

 

Abschiede

Abschiede gehören zum Leben.

Abschiede tun weh, sie sind verbunden mit der Loslösung von etwas Vertrautem.

Abschiede werden einem manchmal aufgezwungen.

Manchmal hilft es genau hinzuschauen: Wovon verabschiede ich mich eigentlich genau?

Und: was bleibt?

Abschiede brauchen Zeit, ein Prozess, bei dem ich Räume neu besetzen muss und: neu besetzen darf.

Wie sagt Herman Hesse:

„Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben.“

Das mit dem Trauern sehe ich etwas anders, wie Sie vielleicht gemerkt haben. Nehmen Sie sich die Zeit und die Unterstützung, die Sie brauchen.

Elke Deus

PS: Hier können Sie das ganze Gedicht nachlesen.

Die fünf Säulen der Identität

Von Hilarion Petzold (geb. 1944) stammt der Begriff der „Fünf Säulen der Identität“:

Leiblichkeit – mein Körper, mein Wohlsein, mein Unwohlsein, vielleicht auch mein Ignorieren von körperlichen Signalen

Soziales Netz – Menschen, die mir wichtig sind, meine Kontakte, die Qualität dieser Kontakte

Werte, Sinn und Spiritualität – wie handele ich, wenn keiner zuschaut? Was ist mir wichtig, wofür investiere ich Zeit und Geld?

Arbeit und Leistung – wo und wie bringe ich mich mit welchen Fähigkeiten ein? Welche Anerkennung bekomme ich?

Materielle Sicherheit – wieviel Geld benötige ich, um mich wohl zu fühlen? Habe ich es? Wie blicke ich aus dieser Perspektive in die Zukunft?

Welche dieser Säulen hat welche Bedeutung in meinem Leben?

Was tue ich eigentlich für die einzelnen Bereiche?

Wo fehlt mir etwas?

Im Coachingprozess zu beruflichen Themen können Sie diese und weitere Fragen mit meiner Begleitung bearbeiten.

Ich freue mich auf Ihren Anruf bzw. Ihre Mail (Kontakt).

Elke Deus

 

 

 

 

 

Reinventing organizations

Den Vortrag von Frederic Laloux zu diesem spannenden Thema habe ich beim Lernforum Großgruppenarbeit 2016 erlebt. Seine Gedanken und Ideen über „neu-erfundene Unternehmen“ sind seitdem auch auch in deutsch zu hören.

Worum geht es ihm?

Er hat nach Unternehmen gesucht, die anders arbeiten. Ganz anders, grundlegend anders, nicht nur mit ein paar schönen, modernen Etiketten. Unternehmen mit Unternehmern, die den Mut haben, Macht zu teilen, nicht zuzuteilen…

Gefunden hat er -gefunden, nicht erfunden – (da ähnelt er Harrison Owen, der von sich sagt, Open Space „gefunden“ zu haben) Unternehmensstrukturen, die deutlich anders sind und dabei einige Dinge gemeinsam haben.

Frederic Laloux beschreibt sie als:

  • Selbstführung
  • Ganzheit
  • Evolutionärer Sinn

Selbstführung… geht über agiles Denken hinaus. Jeder im Unternehmen darf jede Entscheidung treffen, wenn er die Beteiligten einbezogen hat (möglicherweise ist das jetzt ein wenig vereinfacht dargestellt, bitte ergänzen Sie mich über einen Kommentar). Klar ist, dass dies in der Umsetzung einigermaßen komplex ist.

Ganzheit… möchte nicht nur die leistungsfähige, entscheidungsfreudige, zielorientierte Seite des Menschen im Unternehmen, sondern auch Raum lassen für die Zweifel, die Sorgen. Aspekte, die aktuell eher als uncool gelten, als Hemnis, Bremse. „Bedenkenträger“ ist der klassische, abwertende Ausdruck für die Menschen, die nicht direkt losstürmen… Hier sind beide Seiten willkommen und gebraucht.

Evolutionärer Sinn… schließlich umfaßt den Kern des Unternehmens, seine Existenzgrundlage, seine ureigenste Aufgabe mit all ihren zukünftigen Veränderungen und Anpassungen (nicht eine ein für allemal festgelegte Phrase). Frederic Laloux brachte das Beispiel eines Geschäftsführers (Buutzorg), der seine Aufgabe mittlerweile darin sieht, dem Unternehmen „beim Wachsen“ zuzusehen und ihm den Weg für dieses Wachstum zu bereiten.

Mehrere Beispiele für diese Elemente gibt es, in Europa und in den USA.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, empfehle ich Ihnen das Video (Link oben) und lege Ihnen auch das Buch ans Herz, typisch Laloux: pay-what-feels-right.

Was sagen Sie dazu? Kann das funktionieren? Was braucht es dazu?

Elke Deus

Coachingmaterialien – Karten

Heute stelle ich Ihnen ein paar Materialien vor: Karten sind ein gutes Mittel, um in den Coachingprozess hineinzufinden. In der Regel sind sie ungefähr postkartengroß (oder etwas größer) und eröffnen das Thema auf einem nicht-sprachlichen Weg.

„Wie bist Du heute hier….?“

Anbieter sind zum Beispiel der Robin-Hood-Versand, hier bekommen Sie die Schatzkarten, die in ihrer zarten Abstraktheit Raum für Gefühl lassen.

Auch bei Heinrich Fallner gibt es ein gutes Set von Karten, die jenseits der Verbalisierung einen Zugang über den Körper, über die Bewegung geben.

Wenn Sie ein berufliches Thema bearbeiten möchten, können Sie sich hier über weitere Einzelheiten meiner Arbeit informieren.

Ich freue mich auf Ihre Mail oder Ihren Anruf (Kontakt).

Elke Deus

 

 

 

Wo gehn wir denn hin?

Wo gehn wir denn hin?

Immer nach Hause.

(Novalis)

T. S. Eliot drückt es so aus:

…werden wir nicht nachlassen in unserem Forschen
und am Ende aller Forschungsreisen
werden wir an unseren Ausgangspunkt gelangen
und zum ersten Mal den Ort wahrhaft erkennen.

Aus meiner Sicht faszinierend ist der Fokus nach innen, auf das eigentlich (oder vermeintlich) Bekannte, auf die neue Sicht auf Vertrautes.

So ist auch Coaching nicht zwingend der Übergang zu etwas „ganz Neuem“; Coaching führt nicht unbedingt zu einem ganz anderen Beruf, zu einer anderen Stadt, einem anderen Land, radikalen äußeren Neuanfängen. Kann es, muss es nicht.

In der Mehrzahl der Fälle geht es um neue Sichten, Nach- und Feinjustierungen, Anpassungen an zu eng gewordene Strukturen, Lösungen von aufgeschobenen Problemen, Atempause, Neubesinnung.

Fühlen Sie sich angesprochen? Bei beruflichen Themen unterstütze ich Sie gern.

Meine Kontaktdaten finden Sie hier: Kontakt

Ihre Elke Deus

 

Wie kann ich selber Coach werden?

Sabine Asgodom sagte einmal: Wer coacht, hat mehr vom Leben.

Wenn Sie das Leben also auch einmal von dieser Seite betrachten wollen, dann kann ich Ihnen folgende Anlaufstelle empfehlen:

Das „Institut für Supervision und Praxisentwicklung in Sozialen Handlungsfeldern e.V. Bielefeld“, kurz ISP bietet berufsbegleitende Qualifizierungen zur/zum Coach an.

Die Weiterbildung ist zertifiziert nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching e.V. (DGfC).
Das sollten Sie mitbringen:
„Abgeschlossene Berufsausbildung, mehrjährige Erfahrung und aktuelle Praxis in Leitung oder Beratung sowie die Bereitschaft zur grundlegenden Auseinandersetzung mit der eigenen Person und den beruflichen Rollen.“
Das erwartet Sie:
  • Grundstufe und Aufbaustufe von je 10 Tagen (= 160 UStd)
  • 8 Tage kollegiale Coachinggruppen
  • 15 Einheiten selbsterteiltes Coaching
  • 10 Einheiten Lehrcoaching durch einen sog. Mastercoach
  • schriftliche Abschlussarbeit zum eigenen Coachingkonzept
  • Kolloquium mit Präsentation eines eigenen Coachingthemas
In jedem Fall ist dort viel Raum für neues Wissen, neue Erfahrungen, für Wachstum und Entfaltung! Und das setzt sich in der Tätigkeit als Coach fort.
Bei Fragen melden Sie sich einfach.
Ihre

Schützen, stützen, fordern, konfrontieren

In der Ethikrichtlinie der DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching) beschreibt die DGfC ihre ethische Grundhaltung anhand dieser vier Begriffe, der sog. „Vier Grundinterventionen“ nach Heinrich Fallner, der diese als „Grundnahrungsmittel für berufliches Wachstum“ beschrieben und entwickelt hat:

• Schützen
• Stützen
• Konfrontieren
• Fordern

Lesen Sie bei Interesse bitte dort nach, was das Verständnis auch meines Coachings ausmacht, welche Haltung – „gegen eine Ökonomisierung aller Lebensbereiche“, „der Arbeit Herz und Seele zurück zu geben“ – dahintersteckt.

Mir geht es heute um die Übertragung dieser Begriffe auf Ihre persönliche Themenstellung innerhalb eines möglichen Coachingprozesses, den ich Ihnen anbiete:

Eine Krise, ein Problem, ein Konflikt – dies hat immer mehr als nur einen Aspekt oder Facette, mehrere Schichten und Dimensionen. Oft ist diesen mit simplen Argumenten, mit „Plus-Minus-Listen“ nicht beizukommen, greifen diese Instrumente nicht, kommen nicht an den Kern der Sache und führen daher zu keiner überzeugenden Lösung.

Anders dagegen die Fragestellungen nach den vier Grundinterventionen:

• Wovor schützt Sie Ihr Thema? Wen oder was schützen Sie damit?

• Was stützen Sie mit diesem Problem? Wen oder was stützen Sie?

• Womit konfrontiert Sie das Thema? Womit konfrontieren Sie es?

• Was fordert das Thema von Ihnen? Was fordern Sie?

Wenn Sie meine Artikel verfolgen, dann ahnen Sie bereits, dass diese Fragestellungen und die dazugehörigen Antworten nicht nur „auf dem Papier“ bearbeitet werden, sondern dass Sie diese „erleben“ können, wenn Sie mögen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre Mail.

Ihre Elke Deus

 

„Frau und Beruf“, 24. Infobörse in Bielefeld im März 2017

Heute möchte ich Ihnen eine Veranstaltung ans Herz legen:

Am Samstag, 18. März 2017 findet zum 24. Mal die kostenlose Infobörse in der Ravensberger Spinnerei statt. Vorträge und Workshops laden ein zum Perspektivwechsel, ermutigen zu neuen Wegen und bieten Unterstützung durch Information und Hilfe zur Selbsthilfe. Näheres finden Sie hier.

Besonders empfehlen möchte ich Ihnen die „Entfaltungswerkstatt“ von Frau Volkmer und ihren Workshop zum Thema Resilienz.

Sehen wir uns dort? Ich würde mich freuen. Ein kleines Geschenk habe ich für Sie vorbereitet: einen Infobörsen-Rabatt auf Ihr Coaching bei mir von 10%.

Bis dahin, viele Grüße,

Ihre Elke Deus

Coaching online – hilfreich oder nicht?

Online-Coaching kann Vorteile haben: zeitliche und räumliche Flexibilität in dichten Terminkalendern. Eine Untersuchung dazu bietet die Stiftung Warentest, lesen Sie selbst.

Coaching bei Coachinggold ist immer eine Präsenzveranstaltung. Nach einer ersten telefonischen Abstimmung treffen wir uns, sitzen uns gegenüber. Reden, zuhören und ganz wichtig, der Einsatz von Medien, die Ihnen etwas über Ihre Situation „sagen“ können, Bilder, Prozesse.

Ein möglicher Einstieg: Wie sind Sie jetzt hier? Welche Karte entspricht Ihnen im Moment? Welche steht am ehesten in Verbindung mit Ihrem Thema?

Ein mögliches Vorgehen: Personen und Themen werden durch andere Materialien „vertreten“. Möglicherweise (ich sage: ganz sicher) haben Sie Ihre Situation so noch nicht gesehen und finden Ihre persönlich 100% passende Veränderungsmöglichkeit.

Mehr über mein Coachingverständnis finden Sie hier und hier noch mehr über mich.

Bei Interesse rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen zu arbeiten.

Elke Deus

Stress – Überforderung – Hurra

Nehmen Sie sich eine Auszeit.

Sorgen Sie für Ihr körperliches Wohlbefinden.

Investieren Sie in sich selbst und in Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Nutzen Sie den Stress als Anschub, um herauszufinden, worin er eigentlich genau besteht, wovon Sie mehr und wovon Sie weniger in Ihrem Leben brauchen und wollen.

Vertrauen Sie auf meine Methoden, Ihnen einen neuen Blickwinkel zu eröffnen.

Mehr dazu finden Sie hier und hier.

Ich freue mich darauf mit Ihnen zu arbeiten.

Elke Deus

 

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Übergänge

Start und Landung sind bekanntlich das Heikelste am Flug, das Labilste, der Zwischenzustand von einem stabilen Zustand zum nächsten.

Da wackelt es… die sichere Ausgangslage ist verlassen und das Ziel noch nicht erreicht, auch eine stabile Reiseposition gibt es noch nicht.

In solchen Situationen ist es eine gute Idee, einen Begleiter zu haben. Einer, der mit mir guckt… mich auf Dinge aufmerksam macht, die mir entgehen könnten.

Im beruflichen Bereich kann das ein Coach sein, der die „Instrumente“ mit Ihnen im Blick hat, den Weg zu Ihrem Ziel mit Ihnen nachjustiert und Sie in Ihren Vorhaben unterstützt.

Damit Sie sicher ankommen.

Die im Coaching erarbeiteten Strategien lassen sich auf weitere Situationen ihres Lebens übertragen, daher ist Coaching immer mehr als eine akute Problemlösungsunterstützung.

Sprechen sie mich an, schon in einer Sitzung können Sie einen neuen Blick auf ihre Situation gewinnen. Mehr zu meinem Coachingverständnis finden Sie hier.

Ich freue mich auf Ihre Mail oder Ihren Anruf.

Elke Deus

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Binde deinen Karren an einen Stern.

Ein Zitat von Leonardo da Vinci, 1452 – 1519, italienisches Universalgenie, Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher.

Die Spannung zwischen dem erdenschweren Karren und der Leichtigkeit des weit entfernten, funkelnden Sterns ist geradezu hör- und fühlbar.

Den Karren – nach meinem Verständnis z. B. der Alltag, Besitz, ein Plan, ein Leben – an einen Stern binden…. an eine Idee, mit einer Sehnsucht verknüpfen, einer vielleicht idealisierten Vorstellung, an einen Traum.

Was passiert da? Um in meinem Beispiel zu bleiben, der Alltag bekommt eine neue Kraft, eine Ausrichtung. Da fallen die kleinen Unebenheiten auf der Strecke garnicht mehr so ins Gewicht; werden weggesteckt, weil der Stern so funkelt und lockt….

Wie sehen Sie das?

An welche Sterne binden Sie Ihren „Karren“?

Über Ihre Rückmeldung freue ich mich.

Viele Grüße,

Elke Deus

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